Tofutasche
Tofu pouch
Tofutaschen, auf Japanisch als Aburaage bekannt, sind dünne Tofuscheiben, die in heißem Öl frittiert wurden, bis sie sich zu einer hohlen, goldbraunen Tasche aufgebläht haben. Sie haben eine leicht schwammige, poröse Textur, die Flüssigkeiten und Aromen besonders gut aufnimmt, und einen milden, leicht nussigen Geschmack. In der japanischen Küche werden sie traditionell mit gewürztem Sushi-Reis gefüllt, um das beliebte Gericht Inari-Sushi herzustellen. Außerdem werden sie in Miso-Suppen, Nudelgerichten wie Kitsune Udon und Schmorgerichten verwendet. Tofutaschen sind in asiatischen Supermärkten meist fertig gewürzt in Dosen oder frisch erhältlich.
Rezepte mit Tofutasche

Oden (Fischkuchen-Eintopf)
Oden ist ein traditionelles japanisches Eintopfgericht mit verschiedenen Fischkuchen und Gemüse, die in einer leichten, sojagewürzten Dashi-Brühe geköchelt werden – perfekt zum Aufwärmen an kalten Tagen.

Kitsune Udon (Osaka-Stil)
Kitsune Udon ist eine wärmende japanische Nudelsuppe aus Osaka mit dicken Weizennudeln in einer herzhaften Dashi-Brühe, gekrönt von süßen und zarten frittierten Tofutaschen, den sogenannten Aburaage.

Kitsune Udon (Fuchs-Udon)
Kitsune Udon ist ein klassisches japanisches Nudelgericht mit dicken Udon-Nudeln in einer würzigen Dashi-Brühe, garniert mit gesüßten frittierten Tofutaschen, dem sogenannten Aburaage. Der Name des Gerichts leitet sich vom Fuchs ab, der in der japanischen Volksüberlieferung als besonderer Liebhaber von Aburaage gilt.

Gefüllte Inari-age (Tofutaschen gefüllt mit Reis)
Gefüllte Inari-age bestehen aus gewürzten Tofutaschen, die mit gewürztem Sushi-Reis gefüllt werden. Dieses beliebte japanische Gericht wird häufig als Vorspeise oder Snack gereicht.

Aburaage gefüllt mit Natto
Aburaage gefüllt mit Natto ist ein einfaches japanisches Gericht, bei dem frittierte Tofutaschen mit klebrigen fermentierten Sojabohnen befüllt werden. Es bietet eine einzigartige Textur und einen herzhaften Geschmack. Es ist ein nahrhafter und proteinreicher Snack oder eine Beilage.

