Kuzustärke
Kuzu starch
Kuzustärke ist ein natürliches Verdickungsmittel, das aus den Wurzeln der Kudzu-Pflanze gewonnen wird und seit Jahrhunderten in der japanischen und chinesischen Küche verwendet wird. Das weiße, feine Pulver löst sich in kaltem Wasser auf und bildet beim Erhitzen eine klare, glänzende Bindung, die feiner und eleganter wirkt als herkömmliche Stärken. Geschmacklich ist Kuzustärke vollkommen neutral und beeinflusst das Aroma der zubereiteten Speise nicht. Sie eignet sich besonders für Desserts, Gelees, Saucen und Suppen und ist in der japanischen Küche ein unverzichtbares Bindemittel für Wagashi und andere Süßspeisen.
Rezepte mit Kuzustärke

Kuzumochi (Pfeilwurzel-Mochi)
Kuzumochi ist ein traditionelles japanisches Dessert aus Pfeilwurzelstärke, das zu einem weichen, geleeartigen Mochi führt. Es wird oft gekühlt mit geröstetem Sojabuhenmehl und süßem Sirup serviert und ist ein feiner, erfrischender Genuss.

Kuzu Kiri (Pfeilwurzel-Nudeln)
Kuzu Kiri ist ein traditionelles japanisches Dessert aus durchsichtigen, zarten Nudeln, die aus Pfeilwurzelstärke hergestellt werden. Die Nudeln werden meist gekühlt mit süßem Sirup serviert und sind besonders im Sommer eine beliebte, erfrischende Nachspeise.

Jimami Tofu (Okinawanischer Erdnuss-Tofu)
Jimami Tofu ist ein traditioneller okinawanischer Tofu mit geleeartiger Konsistenz, der aus gemahlenen Erdnüssen und Süßkartoffelstärke hergestellt wird. Er zeichnet sich durch seine cremig-glatte Textur und sein feines Erdnussaroma aus. Er wird gekühlt serviert und typischerweise mit Sojasoße oder einem Dip gereicht.

